Die Universität Passau belegt im neuen GreenMetric Ranking unter insgesamt 1.183 Teilnehmenden Position 134. Dass sie sich in der internationalen Spitzengruppe so gut behaupten kann, ist insbesondere bemerkenswert, da das Teilnahmefeld im Vergleich zum Vorjahr nochmals um 13 Prozent angewachsen ist. Sehr erfreulich ist auch, dass sich der Gesamt-Score der Universität Passau um 200 Punkte auf nun 8.180 Punkte (max. 10.000) weiter gesteigert hat.
Angeführt wird dieses „grüne Ranking“ wie im Vorjahr von der niederländischen Wageningen University & Research (9.500 Punkte). Platz zwei belegt erneut die Nottingham Trent University (UK), neuer Dritter ist der Umwelt-Campus Birkenfeld/Trier. Unter den deutschen Universitäten erreicht die Universität Passau weiterhin die drittbeste Position.
"Das Ergebnis ist eine starke Bestätigung unserer Arbeit als wissenschaftlicher Akteur für eine zukunftsfähige Entwicklung. Ich danke herzlich allen aktiv Beteiligten", so Prof. Dr. Ulrich Bartosch, Präsident der Universität Passau.
„Wir freuen uns über diese neuerliche Bestätigung, dass die Erfolge der Universität Passau im Nachhaltigkeitssektor nicht nur eine einmalige Angelegenheit sind, sondern tatsächlich als nachhaltig im eigentlichen Sinne – und im dritten Jahr in Folge – gelten können. Die Rankingergebnisse dienen uns zugleich als Referenzmaßstab für unsere Bemühungen, die Universität Passau weiterhin auf nachhaltigem Kurs zu halten und das Ziel der Klimaneutralität anzusteuern“, äußert sich Prof. Dr. Werner Gamerith, Beauftragter für Nachhaltigkeit, „ein Entwicklungsprozess, an dem nicht zuletzt die seit 2023 geschaffene Stelle einer Klimaschutzmanagerin der Universität großen Anteil hat. Angie Schüppels strategische Arbeit in diesem Bereich verdient größten Respekt.“
Das GreenMetric Ranking wird seit 2010 jährlich als gemeinnützige Initiative der University of Indonesia durchgeführt und bewertet ein umfassendes Spektrum von Nachhaltigkeitsaktivitäten und -parametern internationaler Universitäten und Hochschulen. Konkret werden folgende sechs Themenkomplexe untersucht: Infrastruktur, Energie/Klimaschutz/Klimawandel, Abfallmanagement, Wasser, Mobilität/Verkehr sowie Bildung/Lehre/Forschung.