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Vortrag „Cybersecurity across Disciplines“

Prof. Dr. Estrid Sørensen (Ruhr-Universität Bochum) diskutiert am 31. März 2025, 17 Uhr, die Wechselwirkungen zwischen Cybersecurity, Dateninfrastrukturen und globalen Ressourcen. Der Vortrag findet im Rahmen der „Distinguished Lecture Series: Security in Everyday Digitization“ des Bayerischen Forschungsverbunds ForDaySec statt. Die Lecture wird in englischer Sprache über eine Live-Übertragung auf dem YouTube-Kanal des Forschungsverbunds gestreamt. Interessierte sowie Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich dazu eingeladen.

| Lesedauer: 2 Min.

Referentin Prof. Dr. Estrid Sørensen, Ruhr-Universität Bochum, Foto: privat

Referentin Prof. Dr. Estrid Sørensen, Ruhr-Universität Bochum, Foto: privat

Wissenschaftliche Datenzentren und digitale Infrastrukturen sind essenzielle Bestandteile der modernen Wissensproduktion. Doch wie prägen Datenpraktiken die Forschung, und welchen Einfluss haben sie auf planetare Ressourcen wie Energie und Mineralien? Welche sozialen und organisatorischen Mechanismen tragen dazu bei, dass die Umweltwirkungen dieser wissenschaftlichen Infrastrukturen weitgehend unsichtbar bleiben?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Vortrags von Prof. Dr. Estrid Sørensen (Ruhr-Universität Bochum), die am 31. März 2025, 17 Uhr, im Rahmen der „Distinguished Lecture Series: Security in Everyday Digitization“ des Bayerischen Forschungsverbunds ForDaySec sprechen wird.

Link zum YouTube-Kanal

Über die Vortragende

Prof. Dr. Estrid Sørensen, Ruhr-Universität Bochum, erforscht die Wechselwirkungen zwischen Materialität, Wissen und sozialem Leben. Ihre Forschung, inspiriert von den Science & Technology Studies, umfasst mikroanalytische ethnografische Studien zur Analyse von Wissensproduktion und soziomateriellen Praktiken. Derzeit beschäftigt sie sich mit Datenpraktiken, Cybersicherheit und wissenschaftlichen Datenzentren, insbesondere deren Einfluss auf planetare Ressourcen wie Energie und Mineralien.

Über den Bayerischen Forschungsverbund (ForDaySec)

Die Digitalisierung des Alltags stellt eine der zentralen Herausforderungen unserer Gesellschaft dar. Vernetzte Systeme durchdringen alle Bereiche unserer Gesellschaft – dies gilt für private Haushalte (beispielsweise den Staubsaugroboter oder die digitale Heizungssteuerung) ebenso wie für Produktionsbetriebe von mittelständischen Unternehmen, Handwerksbetrieben, Wohnungsbaugesellschaften oder für kommunal betriebene kritische Infrastrukturen (etwa des Gesundheitswesens oder der Wasserversorgung). Der Bayerische Forschungsverbund „Sicherheit in der Alltagsdigitalisierung“ (ForDay-Sec) hat sich die interdisziplinäre Erforschung neuartiger technischer Verfahren für die Cybersicherheit privater Haushalte, kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) sowie der öffentlichen Verwaltung zum Ziel gesetzt. Mit diesem Ziel erforscht ForDaySec, neben Lösungen zur Erhöhung der Sicherheit für Hard- und Software, spezielle Sicherheitskonzepte, die ohne Spezialwissen leicht einsetzbar sein sollen und zugleich die Aspekte des technischen Datenschutzes beachten. Bestandteil der Forschung sind dabei auch rechtswissenschaftliche Arbeiten zu Update-Pflichten sowie soziologische Untersuchungen zur Nutzung von Technik in der alltagspraktischen Anwendung.

Kontakt

Referat für Medienarbeit

Rückfragen zu dieser Pressemitteilung richten Sie bitte an:

Nicola Jacobi und Barbara Weinert
Tel.: +49 851 509-1434, -1450
kommunikation@uni-passau.de

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