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PATEC, Pitches und Pizza – Erster Entrepreneurship Day der Universität Passau

Am Donnerstag, den 13. Oktober, fand der erste Entrepreneurship Day (E‘Day) an der Universität Passau statt. Rund 200 Gründungsbegeisterte nahmen an der Veranstaltung in der Innsteg-Aula am Campus teil. Das große Interesse zeigte nicht nur, wie rege die Passauer Start-up-Szene ist, sondern auch, wie die Universität Gründerinnen und Gründer aktiv auf ihrem Weg begleitet und unterstützt, um den Anteil der Gründungen aus der Wissenschaft noch zu steigern. Die Veranstaltung wurde im Rahmen des Projekts PATEC (Passau – The Entrepreneurial Campus) organisiert, welches im Rahmen des Programms „EXIST-Potentiale“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert wird.

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Abgebildet sind (v.l.): Dr. Fritz Audebert, Vorsitzender des Neuburger Gesprächskreises e.V.; Karl-August Thiele, CEO und Gründer S&K Solutions (Laudatio), Nelly Rahimi v. KurkuMama; Ferdinand Frank, Christian Teringl v. SPOFERAN GmbH; Maximilian Hau v. Career Captain; Katharina Berres, CEO und Gründerin MountainZebra (Laudatio); Carolin Grellner von djoon foods GmbH; Professor Dr. Robert Obermaier, Vizepräsident für Forschung der Universität Passau (Laudatio).

Abgebildet sind (v.l.): Dr. Fritz Audebert, Vorsitzender des Neuburger Gesprächskreises e.V.; Karl-August Thiele, CEO und Gründer S&K Solutions (Laudatio), Nelly Rahimi v. KurkuMama; Ferdinand Frank, Christian Teringl v. SPOFERAN GmbH; Maximilian Hau v. Career Captain; Katharina Berres, CEO und Gründerin MountainZebra (Laudatio); Carolin Grellner von djoon foods GmbH; Professor Dr. Robert Obermaier, Vizepräsident für Forschung der Universität Passau (Laudatio). Foto: Patrizia Fenzl, Lichtgestalten e.V

„Wir stehen in unserer Gesellschaft regelmäßig vor der Herausforderung, Schützenswertes zu erhalten. Gerade dazu muss man aber auch Dinge verändern, bedarf es einer gewissen ‚kreativen Zerstörung‘. Studierende und junge Start-ups tragen die notwendige Kreativität in sich, um diese Veränderungen zu bewirken. Die Universität sieht sich in der Verantwortung, junge Gründerinnen und Gründer bei der Umsetzung ihrer Ideen aktiv zu unterstützen“, sagte Professor Dr. Robert Obermaier, Vizepräsident für Forschung der Universität Passau, in seinem Grußwort zur Verleihung des ersten Entrepreneurship Awards, zu dem auch ein dreimonatiges Gründungs-Mentoring gehört.

Um den Preis hatten sich im Vorfeld zwölf Start-up-Teams beworben. Fünf ausgewählte Teams duften im Rahmen des E‘Days ihr Start-up präsentieren. Das Sieger-Team wurde durch eine Jury aus erfahrenen Unternehmerinnen und Unternehmern der freien Wirtschaft sowie Vertreterinnen und Vertretern der Universität ausgewählt. Den Preis erhielt Tim Mergelsberg, ehemaliger Student der Kulturwirtschaft an der Universität Passau und Gründer der nevi GmbH. Er konnte die Fach-Jury mit seinem innovativen und impact-orientierten Geschäftsmodell überzeugen. Mergelsberg hat ein Verfahren entwickelt, in dem Birkenrinde maschinell verarbeitet wird. So entsteht ein neues Material für Innenarchitektur, Designstudios und die Fußbodenbranche. Der mit 3.000 Euro dotierte und vom Neuburger Gesprächskreis e.V. gestiftete Entrepreneurship Award wurde ihm durch Dr. Fritz Audebert verliehen, Vorsitzender des Neuburger Gesprächskreises und selbst CEO und Gründer der ICUnet.AG und Alumnus der Universität. Das mit dem Preis verbundene dreimonatige Mentoring stiftete Jürgen Eckel, Managing Director und Partner, Leiter Europa, Naher Osten, Südamerika und Afrika bei BCG Digital Ventures. Als Alumnus der Universität Passau unterstützt Jürgen Eckel den Gewinner des Awards beim Entwickeln und Umsetzen der Product-Market-Fit-Strategie. Zweitplatzierte wurden Carolin und Martin Grellner sowie Leon Niederl der djoon food GmbH. Sie erhalten ein Coaching von Eva-Maria Seidl im Bereich Foodservice. Den dritten Platz erhielt Maximilian Hau von Career Captain.

Für die Besucherinnen und Besucher gab es noch viele weitere spannende Gründungs-Einblicke: Neun Teams, die das Zertifikatsprogramm „Honours Degree in Entrepreneurship“ an der Universität durchlaufen haben, präsentierten ihre gereiften Geschäftsideen. Hier war von ukrainischem Veggie Food, über bayerisches Sprach- und Kulturtraining bis hin zu Einsatzhilfen für Kontaktlinsen viel geboten. In einer inspirierenden Key Note sprach Veronika Hackl, selbst Gründerin von Franz der Bettenbauer und bananaflippers, über verschlungene Lebensläufe von jungen Entrepreneurs und darüber, die eigene Angst zu akzeptieren, sich jedoch von ihr nicht bremsen zu lassen. Katharina Berres, Gründerin von Mountain Zebra, lud zum Workshop „How to start a Start-up“ ein. Beim Workshop „Projektmanagement für Gründerinnen und Gründer“ leiteten die Expertinnen der studentischen Unternehmensberatung INSTEAD durch verschiedene Phasen des Gründens und zeigten wichtige Tools des Projektmanagements.

Während sich unter den fortgeschrittenen Gründerinnen und Gründern alles um den Entrepreneurship Award drehte, bekamen später auch jüngere Start-up-Teams eine Plattform: Vier Teams erhielten die Chance, mit einem dreiminütigen Elevator-Pitch das Publikum von ihrer Idee zu überzeugen.

Begleitend zum Programm des E‘Days lief die Start-up-Messe. Hier zeigten die Teams dem Publikum ihre Prototypen und Projekte. Zudem bot sich die Gelegenheit, mit Mentorinnen und Mentoren, Business Angels und anderen Gründerinnen und Gründern sowie Gründungsinteressierten ins Gespräch zu kommen. Unternehmensvertreterinnen und -vertreter wiederum nutzten die Chance, Kontakt zu neuen Gründungsteams herzustellen und ihr eigenes Netzwerk zu erweitern.

PATEC – Passau The Entrepreneurial Campus

Die Universität Passau verfolgt mit PATEC (Passau - The Entrepreneurial Campus) das Ziel, das Gründungspotential am Campus zu heben und eine wahrnehmbare und aktivierende Gründungskultur etablieren. Studierende aller Fachrichtungen können sich von der Idee eines eigenen Start-ups begeistern lassen und Angebote zur Vernetzung, Qualifizierung und Beratung nutzen. Sie profitieren dabei sowohl von der Anbindung an ihren direkten Studienort als auch von der bewährten Lehr- und Forschungsexpertise der Universität Passau. Neben den bisherigen Kompetenzfeldern Business Model, Digitalisierung und Recht, werden den Studierenden in drei neuen Start-up Hubs nun auch Kompetenzen in den Bereichen Nachhaltigkeit, Interkulturalität und Public Relations vermittelt. Das seit September 2020 laufende Projekt wird im Rahmen des Programms „EXIST-Potentiale“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert, das Gründungen aus der Wissenschaft steigern will.

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