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260 Geographie-Lehrkräfte aus ganz Bayern zur Fortbildung an der Universität Passau

Vom 27. bis 29. März 2025 haben an der Universität Passau die 21. Bayerischen Tage der Schulgeographie mit 260 Teilnehmenden stattgefunden. Diese Fortbildungsveranstaltung wurde vom Fachbereich Geographie in Kooperation mit dem Landesverband Bayern des Verbands deutscher Schulgeographie (VDSG) e. V., dem Zentrum für Lehrkräftebildung und Fachdidaktik sowie der Geographischen Gesellschaft Passau (GeoComPass) e. V. veranstaltet.

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Gut besucht: Die Eröffnungsveranstaltung im Audimax, Foto: Florian Stelzer

Gut besucht: Die Eröffnungsveranstaltung im Audimax, Foto: Florian Stelzer

Prof. Dr. Andreas Eberth eröffnet die Veranstaltung, Foto: Benedikt Fuchs

Prof. Dr. Andreas Eberth eröffnet die Veranstaltung, Foto: Benedikt Fuchs

Mit zwei inspirierenden Keynotes am Nachmittag des ersten Tages wurden die Teilnehmenden auf die Veranstaltung eingestimmt: Karl Walter Hoffmann, Ehrenvorsitzender des VDSG und pensionierter Leiter des Staatlichen Studienseminars für das Lehramt an Gymnasien Speyer stellte gleich zu Beginn die neuen Bildungsstandards im Fach Geographie für die Allgemeine Hochschulreife vor. Entlang der geographischen Basiskonzepte unterstrich er eloquent und motivierend die Bedeutung der Geographie als Zukunftsfach. Den großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts wie Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Migration sei gerade mit geographischem Denken zu begegnen. So ermögliche Geographie ein Verständnis der Komplexität dieser Themen, biete mit der Angewandten Geographie aber auch zahlreiche zukunftsweisende Lösungsmöglichkeiten.

PD Dr. Jeannine Wintzer vom Geographischen Institut der Universität Bern knüpfte daran an und arbeitete die Bedeutung stetiger Perspektiv- ja Weltbildwechsel heraus. Entlang verschiedener Beispiele stellte sie dar, inwiefern aktuellen Entwicklungen mitunter eigentlich überkommene Weltbilder zugrunde liegen. Auch in ihrem Vortrag kam die besondere Bedeutung der Geographie zum Ausdruck.

Der Freitag war von einem äußerst umfangreichen Programm, bestehend aus zahlreichen Gesprächsforen, Podiumsdiskussionen, Vorträgen und Workshops, die teilweise parallel stattfanden, geprägt. Die angebotene Themenvielfalt unterstrich die tags zuvor betonte Bedeutung der Geographie. So wurden geopolitisch aktuell relevante Räume – Israel, Türkei und USA – ebenso explizit thematisiert wie allgemeingeographische Fragen, unter anderem zum Klimawandel und zur Klimagerechtigkeit, nachhaltiger Stadtentwicklung, Umwelt- und Naturschutz oder der Bedeutung tropischer Regenwälder. Ergänzt wurde dies durch spannende Workshops zu motivierenden Unterrichtsmethoden, didaktischen Reflexionen und Möglichkeiten zum vernetzten Denken.

Eine Ausstellung im Foyer des Audimax bot darüber hinaus spannende Möglichkeiten zur Information und zum Austausch. Schülerinnen und Schüler präsentierten in diesem Rahmen u. a. ihre Beiträge zum BundesUmweltwettbewerb und zu Jugend forscht, während das Landesamt für Umwelt die Herausforderungen des Klimawandels für den Freistaat thematisierte und der Naturpark Bayerischer Wald und die Lindner-Stiftung ihre Angebote für Schulklassen präsentierten.

Der Samstag stand dann ganz im Zeichen von Exkursionen, die zu außerschulischen Lernstandorten wie dem Haus am Strom, dem Granitzentrum Hauzenberg, zur Landwirtschaft im Bayerischen Wald oder zur Geologie Ostbayerns führten. Auch drei geographische Stadtspaziergänge durch Passau erfreuten sich hoher Nachfrage. Dabei wurde Passau u. a. aus den Perspektiven historisch-genetischer Stadtentwicklung und kritischer Geographien betrachtet.

Ein Rahmenprogramm mit Gesellschafts- und Kneipenabend rundete die Tagung ab, dessen Highlight sicherlich die Geo-Party in einem Passauer Club mit DJ Sarah Mehringer war.

„Ich danke dem gesamten Team für sein beachtliches Engagement und die perfekte Organisation dieser so gewinnbringenden Tagung,“ sagt Prof. Dr. Andreas Eberth, Professur für Geographie mit Schwerpunkt Bildung für Nachhaltige Entwicklung, und ergänzt: „Mit dem Programm wurden zahlreiche Impulse und Anregungen für einen innovativen und zeitgemäßen Geographieunterricht gesetzt.“

Kontakt

Referat für Medienarbeit

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Nicola Jacobi und Barbara Weinert
Tel.: +49 851 509-1434, -1450
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