Logo der Universität Passau

Praktikum bei "Offroad-Aktiv" in Spanien

Ich heiße Marie-Lou und studiere Kulturwirtschaft an der Universität Passau. Dabei habe ich mich von Beginn an für die Zusammenhänge zwischen Wirtschaft und Kultur sowie deren Prozesse und Herausforderungen interessiert. Besonders starkes Interesse habe ich über die Studienzeit hinweg für die wirtschaftlichen Verbindungen zwischen den europäischen Ländern entwickelt. Als ich eine Praktikumszusage in Spanien im Bereich der Automobilbranche bei dem Unternehmen „Offroad-aktiv“ für die Erprobung von Geländewagen-Prototypen bekam, stieg direkt die Vorfreude.

In den letzten Jahren bin ich viel in Spanien gereist und habe mich sehr an die Lebensfreude und die Kultur gewöhnt. Demnach war mir schnell bewusst, dass ich mein Auslandspraktikum in diesem Land absolvieren möchte. Von der Praktikumsstelle für Projektmanagement und Assistenz der Geschäftsleitung im Unternehmen „Offroad-aktiv“, habe ich über Freunde erfahren. Nach einem ersten Gespräch mit dem Geschäftsführer war ich direkt motiviert und wusste, dass das die richtige Stelle für mein Praktikum ist. Dabei finde ich die zunehmend wichtig werdende Rolle interkultureller Kompetenzen im wirtschaftlichen Kontext heutzutage besonders durch ihre international verflochtene Vielseitigkeit spannend. Im September begann mein Praktikum mit der Reise nach Barcelona und ich konnte es kaum erwarten, praktische Erfahrungen zu sammeln. Der Praktikumsort befand sich ein Stück außerhalb von Barcelona. Dort habe ich in einem kleineren Dorf am Rande der Pyrenäen gewohnt, welches ganz nah zu meinem Arbeitsplatz war.

Von Beginn an, habe ich diverse Einblicke in das Unternehmen bekommen und wurde bei allen Projekten miteinbezogen. Dabei waren meine Tätigkeiten sehr verschieden und die Arbeit wurde nie langweilig. In der ersten Zeit fokussierte sich meine Arbeit auf die Assistenz der Geschäftsleitung und ich habe einen Einblick in die Organisation der einzelnen Punkte zur Erprobung neuer Prototypen erhalten. Mit der Zeit bekam ich zunehmend eigene Aufgaben und durfte selbst unterschiedliche Organisationspunkte bezüglich der Erprobung bearbeiten. Dazu zählten vor allem die Organisation und Buchung der Unterkünfte für die Kunden und die Bereitstellung der täglichen Verpflegung. Diese kam immer von lokalen Restaurants, was den Vorteil hatte, dass ich eng mit Einheimischen in Kontakt stehen konnte. Neben diesen Aufgaben, gestaltete sich mein Arbeitsalltag als sehr abwechslungsreich. Beispielsweise konnte ich bei den Erprobungen stets dabei sein und habe anfangs sehr viel über das Gelände, die Strecken und die verschiedenen Prototypen lernen können. Hierbei war es immer besonders wichtig, die einzelnen Routen und Strecken im Kopf zu haben und deren Schwierigkeit einschätzen zu können. Nach und nach wurde mir hierbei mehr Verantwortung zuteil und ich durfte mit den Kunden einige Strecken selbst abfahren. Dabei konnte ich selbstständig die Tour mit den jeweils passenden Bedingungen und Anforderungen heraussuchen. In den ruhigeren Phasen des Praktikums, habe ich mich dann mehr mit dem Marketing des Unternehmens beschäftigt. Dazu hatte ich mit dem Geschäftsführer mehrere Meetings, um zu besprechen, welche Ziele verfolgt werden sollen und worauf dabei der Fokus liegen soll. Dafür musste ich zunächst herausfinden, über welche Plattformen und mit welchen Kampagnen Online-Marketing sinnvoll umzusetzen ist. Neben seinem Kerngeschäft „Offroad-Aktiv“, organisiert der Geschäftsführer zudem Motorradtouren. Sein Ziel ist es, diese ausgiebiger zu promoten und häufiger zu veranstalten. Zu diesem Zweck, habe ich Bildmaterial zusammengesucht, mir Werbetexte überlegt, Bilder bearbeitet sowie recherchiert, auf welchen Plattformen die Promotion am besten laufen könnte.

Besonders in diesem Bereich konnte ich einige theoretisch erlernte Praktiken aus dem Studium anwenden und um praktische Erfahrungen ergänzen. Darüber hinaus musste ich oft an die Themen zur interkulturellen Kompetenz, die in den Vorlesungen besprochen wurden, denken. In vielen Situationen muss man sich erstmal auf das Neue einlassen und nicht direkt denken: „Aber wir machen das so“. Hierbei habe ich gelernt, dass es wirklich sehr von Vorteil ist, sich erstmal auf die andere Kultur und die andere Herangehensweise einzulassen. Dadurch lernt man meistens selbst viel mehr und wächst an den Herausforderungen.

Ich konnte mich in dieser Zeit persönlich sehr weiterentwickeln und habe durch praktische Arbeitserfahrung viel mitnehmen können. Dabei habe ich gemerkt, an welchen Punkten ich an mir selbst noch arbeiten muss, jedoch auch, wo genau meine Stärken liegen. Beispielsweise wurde mir durch das Praktikum klarer, dass mir der persönliche Kontakt und Austausch mit Mitmenschen sehr gut liegt.

Erasmus Förderung und Unterstützung durch das ZKK

Seit Beginn der Bewerbung für die Förderung des ERASMUS +, half mir das Team des ZKKs. Bei Nachfragen oder Unsicherheiten bekam ich sehr schnell eine Antwort und konnte mich auf die Unterstützung mit detaillierten Infos verlassen.

Darüber hinaus wurde einem auch während des Praktikums Unterstützung angeboten. So konnte man sich bei Fragen oder auftretenden Problemen jeglicher Art an das Personal des ZKKs wenden. Ich habe das als sehr hilfreich empfunden zu wissen, dass es eine direkte Ansprechpartnerin gibt, falls es zu Unsicherheiten oder Problemen kommt. Noch dazu war die finanzielle Förderung durch das Erasmus + Praktikums-Stipendium enorm wichtig, um den Plan vom Auslandspraktikum in die Tat umzusetzen.

Ich bin damit einverstanden, dass beim Abspielen des Videos eine Verbindung zum Server von Vimeo hergestellt wird und dabei personenbezogenen Daten (z.B. Ihre IP-Adresse) übermittelt werden.
Ich bin damit einverstanden, dass beim Abspielen des Videos eine Verbindung zum Server von YouTube hergestellt wird und dabei personenbezogenen Daten (z.B. Ihre IP-Adresse) übermittelt werden.
Video anzeigen