Fürstenzells Pfarrmesner fährt seit fast fünf Jahren vierteljährlich nach Ploesti
Fürstenzell (as). Seit fünf Jahren fährt Fürstenzells Pfarrmesner Georg Wagner nach Rumänien. Dort verteilt er Spenden von Menschen aus Fürstenzell, die die Not der Armen lindern helfen wollen. Von seinem letzten Besuch berichtet er jetzt.
Die Rumänienfahrten allein mit seinem Wagen bedeuten für Pfarrmesner Georg Wagner eine große Anstrengung und Stress. "Bedrückend für mich ist, dass ich jedesmal wieder mit besonders schlimmen Fällen konfrontiert werde", sagt Wagner. Er trifft auf allein lebende kranke Menschen und auf kinderreiche Familien, die aus Wohnungsmangel im Winter in den Tunnels der städtischen Heizleitungen in der Stadt Ploesti vegetieren müssen, um nicht zu erfrieren. Hier will Wagner helfen und Ansprechpartner sein.
Mit den Zuständen vertraut sind dort italienische Ordensschwestern. Sie betreuen ein Waisenhaus und versuchen die ärgsten Nöte bei kranken und alten Menschen zu lindern, dass diese in Holzhütten leben, der Vater arbeitslos ist, ist dabei keine Seltenheit.
Bei der jüngsten Fahrt führten ihn die Schwestern zu einem Fall, wo eine Familie mit fünf Kindern in einer Lehmhütte ohne Kochmöglichkeit leben muss. Mit den mitgebrachten Sachen wie Kleidung und Geldspenden konnte fürs Erste ein wenig geholfen werden.
Die Ordensschwestern können auch Gutscheine ausgeben, mit denen die Leute dann in bestimmten Geschäften Lebensmittel kaufen können. Denn an solchen Dingen wäre kein Mangel - doch Geld fehle eben. Außerdem zahlen die Schwestern Schulden für Strom und Wassergeld.
In einem Brief schildern die Schwestern die Zustände: Die wirtschaftlichen Verhältnisse würden sich nicht bessern, sondern bei den Armen weiter verschlechtern.
Im Dezember, am dritten Adventssonntag, fährt Georg Wagner wieder nach Ploesti. Hauptanliegen ist ihm - wie schon in den vergangenen Jahren - den Kindern eines Waisenhauses zum bevorstehenden Weihnachtsfest mit Schokolade und Spielsachen eine kleine Freude zu bereiten. Sogar der Nikolausbesuch steht wieder auf dem Programm. Dafür bräuchte Wagner wieder Geldspenden. Die Dezemberfahrt wird wegen des Wetters mit einem Flugzeug absolviert. Im Frühjahr soll es mit Pkw samt Anhänger wieder mit den Sachspenden nach Ploesti gehen.
Fürstenzeller Georg Wagner beglückte zu Weihnachten viele Menschen in Armut – Hilfe der Lufthansa
Fürstenzell (äs). Schon zwei Dutzend Mal war Pfarrmesner Georg Wagner in den vergangenen fünf Jahren in Rumänien, um mit den Spenden seiner Fürstenzeller wie auswärtigen Gönner zu versuchen, wenigstens ärmste Not zu lindern. Aber jedes Mal wird er mit einer anderen Form ärgster Armseligkeit konfrontiert. So auch als er jetzt zur Jahresende wieder in der Stadt Ploesti war, um mit Kindern Weihnachten zu feiern, sowie italienische Ordensschwestern mit Bar- und Sachspenden bei ihrer Betreuung ärmster Familien wie alter kranker Menschen zu unterstützen.
Da wurde er am Rande der Stadt auch zu einer kinderreichen Familie geführt, die in einer kleinen Lehmhütte, die Fenster mangels Glas mit Brettern vernagelt und ohne Stromanschluss, in einem einzigen Raum leben muss. Als Tisch muss eine alte Blechtonne dienen, gekocht wird meistens draußen, Kinder müssen auf nur mit Schaumstoffplatten bedeckten Boden schlafen. Die Mutter kann ihr nur wenige Monate altes Kind nur mit Lumpen umwickelt vor der auch in Rumänien zur Zeit bitteren Kälte schützen. Heizmaterial ist aus Abfallhalden geholter Müll, Altgummi und Kabel.
Dementsprechend verqualmt fanden Wagner und seine Begleiterin die dunkle armselige Behausung vor. Gut, dass seine Helfer und Spender ihn auch diesmal wieder mit einem ansehnlichen fünfstelligen Geldbetrag nach Rumänien schicken konnten. So konnte er den vier Ordensschwestern Geld für diesen und weitere Notfällen geben, um zumindest etwas zu helfen. Gäbe es aber ihren Fürstenzeller Samariter nicht, so die eindeutige Aussage der Schwestern, könnten sie gar nicht in diesem gegenwärtigen Umfang helfen, mit dem sie etwa 30 Familien immerhin notdürftig über Wasser halten können. Denn die Väter in den kinderreichen Familien sind meist arbeitslos oder im Gefängnis, die Kinder unterernährt, krank, viele hätten Aids. Wagners Besuch aber hatte den Zweck - wie schon in den vergangenen Jahren – mit gut 90 Kindern, Waisen und Straßenkindern Weihnachten zu feiern. Da gab es zum Auftakt warmes Essen, gut die Hälfte der Kinder hatte bis zu diesem Spätnachmittag noch nichts zu Essen gehabt, dann kleine Geschenke, Schokolade, Süßigkeiten, dort gekauftes Obst, Orangen, Bananen und auch aus Deutschland mitgebrachtes Spielzeug oder Puppen.
Vieles hatte der Fürstenzeller mitgebracht, obwohl er wegen des Winters nicht mit dem eigenen Kombi nach Rumänien fahren konnte, sondern das Flugzeug nehmen musste. Allein 300 Tafeln gespendete Schokolade hatte er mitnehmen können neben Puppen und sonstigem Gepäck. Die zwei Koffer, zwei Taschen und der Rucksack machten gut 50Kilo mehr an Reisegepäck aus, die er schleppen musste. Das hätte zusätzliche Gepäcktracht gekostet. Aber die Deutsche Lufthansa auf dem Flughafen München griff ihm unter die Arme, beförderte es umsonst, als man von seiner Mission hörte.
Und sie will ihm beim nächsten Flug auch einen ermäßigten Flugtarif geben, zumal er alle seine Fahrtkosten, sei es per Auto oder Flugzeug, immer aus eigener Tasche und nicht aus Spenden bezahlt hat. Vereine und Schulen hatten ihn diesmal wieder besonders unterstützt und ein junges Hochzeitspaar verzichtete sogar auf eine aufwendige Feier und gab ihm das Geld dafür als Spende.
Ein Dank-Brief aus Rumänien
Liebe Mitglieder der Pfarrgemeinde!
"Freuet Euch, denn der Herr ist nahe!" Die frohe Botschaft des Advent führt uns hin zum Weihnachtsfest. ,,Dazu ist Jesus gekommen, um uns die Zärtlichkeit der Liebe Gottes zu zeigen.“·(Mutter Tereza):
Diese Liebe, die wir Weihnachten wieder verspüren dürfen, können wir weiterschenken. Das setzte Herr Georg Wagner in diesen Tagen in die Tat um. Dank der Unterstützung von guten Menschen aus Deutschland konnte er vielen bedürftigen Kindern, Familien und älteren Menschen diese Weihnachtsfreude vermitteln.
Drei Gruppen mit jeweils ca. 100 Kindern in der orthodoxen und katholischen Kirche wurden reich beschenkt. Wie schon seit über 10 Jahren erhielten die Kinder auch in diesem Jahr ein warmes Essen und eine inhaltsreiche Tüte mit Süßigkeiten, Spielsachen etc. und die Mütter Geld für Lebensmittel.
In den Bergdörfern besuchte er wieder arme Familien und brachte gute Gaben.
Eine ältere Frau in einer armseligen Hütte bat er, für eine Filmaufnahme ein bisschen zu lächeln. Sie fing daraufhin an zu weinen. „Ich kann nicht mehr lachen, mir geht es so schlecht.“
Besonders dankbar zeigte sich eine Familie, in der der Vater von 6 Kindern schon vor einiger Zeit einen größeren Glassplitter ins Auge bekam und mit Schmerzen und verbundenen Augen auf dem Sofa lag. Weil er als Gelegenheitsarbeiter nicht versichert ist, verweigerten ihm die Ärzte eine Behandlung. Dank der Spenden aus Deutschland. kann er jetzt in einem Bukarester Krankenhaus operiert werden.
Ihnen allen gesegnete und frohe Weihnachten und Gottes reichsten Segen für das Neue Jahr 2012.
Herzlichst, Ihre Sr. Maria v.B.K.
Casa Maria Magdalena, Rumänien
Fürstenzell. Pfarrmesner Georg Wagner sammelt und bringt nicht nur seit Jahren selbst Spenden aller Art nach Rumänien, er betätigt sich seit längerem auch als erfolgreicher Transportmanager für Krankenhausbetten, die hierzulande ausgemustert, in Rumänien aber dringend gebraucht werden. Denn dort, davon hat sich der 67-Jährige selbst überzeugt, ist die Ausstattung vieler Krankenhäuser oft katastrophal dürftig.
Jeder Transport kostet 2000 Euro. Georg Wagner ist mit der Materie bestens vertraut, schließlich war er lange Jahre Hausmeister im Fürstenzeller Krankenhaus. Nach dessen Auflösung wurden die dortigen Patientenbetten nicht mehr gebraucht − und das große Krankenhaus in der rumänischen Stadt Ploesti erwies sich schnell als Abnehmer, denn die dortige Ausstattung mit Betten ist nur sehr dürftig. Es ist keine Seltenheit, dass sich mehrere Patienten ein Bett teilen müssen, das hat Wagner schon festgestellt. Und die vorhandenen Betten waren dazu schon an die 50 Jahre alt, aus Plastikmaterial hergestellt und für die Aufnahme und Lagerung von kranken Menschen nach hiesigen Maßstäben kaum geeignet. Ein weiteres Problem: Die Rumänen mussten sich das Geld für den rund 2000 Euro teuren Transport der Betten per Lkw immer erst zusammensparen.
Aber mit der Zeit lief die Sache an. In den vergangenen Jahren hat Georg Wagner aus dem ausgesonderten Bestand der Landkreis-Krankenhäuser nach und nach 300 komplette Bettausstattungen mit Betten, Nachtkästchen, Matratzen, Kissen und Decken nach Rumänien bringen lassen. Dabei wurde er stets von der Landkreis Passau Gesundheitseinrichtungen GmbH und von Landrat Franz Meyer unterstützt.
Eines war Georg Wagner stets wichtig: Er ließ die Transporte nie ohne Kontrolle laufen, sondern reiste in vielen Fällen hinterher, meist mit dem Zug. Er wollte und will stets sichergehen, dass die Lieferung auch vollständig ankommt beim Adressaten. Schließlich kennt der Fürstenzeller die Situation vor Ort in Rumänien nur zu gut und weiß um die Begehrlichkeiten angesichts der immer noch großen Not. So waren gerade die letzten Wochen wieder stressig für ihn. Denn es galt, 160 Betten aus dem Passauer Klinikum nach Ploesti zu bringen. Dazu waren vier Lkw-Ladungen nötig. Das Geld für die Transporte hatte das dortige Krankenhaus offensichtlich beieinander. Georg Wagner erfuhr, dass eine dortige Gebietskörperschaft bei der Finanzierung geholfen hat. Gleich anschließend musste Wagner nach Vilshofen. Dorthin hatten die Rumänen zwei Lastwagen geschickt, um ausgesonderte Beleuchtungseinrichtungen für Operationssäle abzuholen. Das war keine einfache Sache, mussten die Leuchten doch erst fachgerecht abmontiert werden. Wohlweislich hatten die Rumänen eigens dafür Fachleute mitfahren lassen, außerdem packten örtliche Helfer mit an. Unterstützt wurde Georg Wagner zudem wieder von Herta Glowacky und Hausmeister Manfred Bachl sowie von Marius Zamfirescu. Der Rumäne steht Wagner seit Jahren nicht nur als versierter Dolmetscher zur Seite, sondern oft auch als kundiger Wegbereiter und -Begleiter in Rumänien.
Um sicher zu gehen, dass auch diesmal wieder alles ankommt, reiste Georg Wagner dem Transport wieder nach. In Passau setzte er sich in den Zug nach Wien, von wo er einen preisgünstigen Flug nach Bukarest ergatterte, so dass er rechtzeitig ankam. Zurück ging es auf dem gleichen Weg. Auch diesmal bestritt Georg Wagner die Reisekosten aus eigener Tasche, so wie er in den fast zwei Jahrzehnten all seine Fahrten mit seinem Wagen selbst bezahlt und nie einen Euro von den Spenden dazu verwendet hatte.
Das große Engagement Wagners wurde zwischenzeitlich auch schon von offizieller Seite gewürdigt: Der Markt Fürstenzell hat ihm inzwischen die Bürgermedaille verliehen, auch mit der Bundesverdienstmedaille wurde der rührige Fürstenzeller geehrt. Der größte Lohn aber ist für Georg Wagner stets die oft sprachlose Dankbarkeit der armen Menschen, der Alten und der Kinder, wenn er ihnen die Spenden in den armseligen Behausungen überreicht.
Der Fürstenzeller Mesner Georg Wagner hat in Rumänien wieder eine Feier für 300 armen Kinder und Mütter ausgerichtet
von Alfons Sagmeister
Ein warmes Essen, das satt macht, ist für viele Kinder und ihre Mütter in der Region um Ploiesti eigentlich schon Bescherung genug an Weihnachten. Bei der Feier in der katholischen Pfarrei besucht aber auch der Nikolaus die Mädchen und Buben und beschenkt sie mit Schokolade und Süßigkeiten.
Fürstenzell. Ins 20. Jahr geht Pfarrmesner Georg Wagner mit seiner Rumänienhilfe. 1994 war der Fürstenzeller (69) zum ersten Mal nach Rumänien gefahren, um Wäsche und Kleidung in die Region Ploiesti zu bringen. Den Ausschlag dafür hatten damals die Schilderungen von Marius Zamfirescu gegeben. Der Mann, der heute noch Wagners Dolmetscher und Reisebegleiter ist, hatte dem Mesner die große Not in seiner Heimat geschildert. Die Armut, die Georg Wagner bei seiner ersten Fahrt erleben musste, hat ihn so betroffen gemacht, dass viele weitere Touren folgten: Seither fährt er dreimal im Jahr nach Rumänien, rund 50 Hilfslieferungen hat der Fürstenzeller mittlerweile begleitet.
Vor Ort Lebensmittelgekauft und verteilt Einen besonderen Stellenwert nimmt seit Jahren die Weihnachtsreise ein. Auch an diesem Fest ist Georg Wagner wieder nach Rumänien gefahren. Wie schon so oft organisierte er wieder eine Bescherung für arme Kinder, bei der es auch ein warmes Essen gab. Im Winter fährt der Pfarrmesner allerdings nicht mit dem Auto an, sondern reist per Bahn und Flugzeug. Der Grund liegt auf der Hand: Die zu erwartenden winterlichen Straßenverhältnisse in Rumänien würden die 1500 Kilometer lange Tour ausarten lassen. Selbst mit Bahn und Flugzeug dauert die Reise von Passau bis zum Zielort mit Umsteigen gut 20 Stunden. Zwar kann Georg Wagner bei diesen Fahrten keine Hilfsgüter mitnehmen. Aber Geldspenden aus der Heimat ermöglichen es ihm, in Rumänien alles zu besorgen, was für eine solche Hilfsaktion gebraucht wird.
So kaufte er am ersten Tag 60 große Tüten mit haltbaren Lebensmitteln in einem großen Supermarkt und verteilte sie anschließend an besonders arme Familien in der Umgebung von Ploiesti. Am zweiten Tag bestellte und besorgte er vormittags rund 300 Portionen warme Hähnchenkeulen mit Pommes frites, dazu Schokolade und Süßigkeiten als Geschenk vom Nikolaus für die Kinder. Am Nachmittag feiert er im Saal der katholischen Pfarrei Bescherung mit rund 200 Kindern und deren Mütter und bewirtete die Gäste. Am dritten Tag schließlich besuchte der Fürstenzeller die orthodoxe Pfarrei und verteilte dort noch einmal Geschenke an gut 60 Personen. Weil bei den orthodoxen Gläubigen die Adventszeit strenge Fastenzeit ist, erfolgt die Übergabe der Essensportionen nicht in den Räumen der Pfarrei, sondern vor der Tür.
Es folgten weitere Besuche bei armen Menschen, die Georg Wagner entweder selbst kennt oder die ihm genannt werden – Familien und ältere Leute, die von einer winzigen Rente leben müssen oder gar keine haben. Diesen hilft der Pfarrmesner mit Geldspenden, so dass sie sich Lebensmittel kaufen können.
Bei seiner Weihnachtsfahrt hat Georg Wagner auch einen größeren Posten warmer Kindersocken verteilt, die Frauen in der Heimat für ihn und "seine Hilfsaktion" gestrickt hatten. Und im Gepäck hatte er auch eine nicht mehr benötigte Beinprothese, für die er einen Abnehmer wusste, der schon darauf wartete. Freilich musste diese noch angepasst werden – und bei solchen Spezialeinsätzen bekommt Georg Wagner Unterstützung von seinem Assistenten und der deutschen Ordensschwester Maria, die er bei ihrer Sozialarbeit ebenfalls tatkräftig unterstützt und die eigens aus dem 300 Kilometer entfernten Bacau im Nordosten Rumäniens anreiste. Außerdem hilft der Fürstenzeller auch Ordensschwestern aus Italien, die ihre Projekte ohne seine Hilfe nicht durchziehen könnten.
Mietzuschüsse undHilfe für drei Waisen Zu den vielen Menschen, die Georg Wagners Ankunft stets sehnsüchtig erwarten, gehören auch drei Waisenkinder, die ihre Mutter bei einem Brand verloren haben, oder junge Menschen, denen er mit Mietzuschüssen unter die Arme greift.
Hin und wieder, so erzählt Georg Wagner, komme es auch zu kleinen Überraschungen. So wollte er jüngst 200 Tafeln Schokolade abholen, die er bei einer früheren Fahrt vorsorglich deponiert hatte. Aber es war nichts mehr da. Der Pfarrer, der sie hätte aufheben sollen, reagierte nur mit bedauerndem Achselzucken. Er hatte wohl inzwischen genügend Abnehmer gefunden, meint Wagner.
Der 69-Jährige will auf jeden Fall weitermachen, so lange es seine Gesundheit erlaubt. Er baut dabei auch weiterhin auf die stets so große Hilfe vieler Menschen in seiner der Heimat, ohne die all die guten Werke nicht möglich wären.
von Alfons Sagmeister
Fürstenzell. Gut fünf Tonnen Hilfsgüter wie medizinische Geräte, Desinfektionsmittel, Hygieneartikel, ein Krankenbett wie auch Schulranzen, Kleidung und Schuhe brachte Pfarrmesner Georg Wagner bei seiner Herbstfahrt in drei Fahrzeugen nach Rumänien.
Möglich war das nur durch die Hilfe seiner Sponsoren Josef Hausmann, Manfred Aigner, Bernhard Roth und Martin Rothofer. Sie transportierten die Sachen auf eigene Kosten mit ihren Fahrzeugen. Nach 1400 Kilometer Fahrtstrecke und 18 Stunden Fahrzeit – eine Übernachtung inklusive – kam das Team gut bei der ersten Station Ploesti an. Dort wurden die ersten Güter beim katholischen Pfarrer und der Sozialstation italienischer Ordensschwestern abgegeben.
Die medizinischen Geräte wurden beim örtlichen Krankenhaus entladen, ein Haus, das mit seinen 800 Betten kaum staatliche Unterstützung erhält. Wagner unterstützt das Haus seit langem. Er vermittelte mehrere hundert bei hiesigen Krankenhäusern ausgemusterte Krankenbetten in den letzten Jahren.
In einem Supermarkt kauften sie mit Geldspenden der Heimat Lebensmittel wie Öl, Mehl, Zucker, Nudeln, Wurst und Käse wie auch Waschmittel, Seife und Zahnpasta, Schulhefte und Süßigkeiten für Kinder. Damit stellten sie Pakete für kinderreiche und arme Familien zusammen. Die Liste der Bedürftigen bekamen sie von Bürgermeister und Pfarrer im Ort Cosminele im Vorland der Karpaten.
Danach war das Dorf Pacureti Station, wo eine deutsche Ordensschwester Bedürftige unterstützt. Neben den Nahrungsmitteln fanden auch die Schuhe und Kleidung dankbare Abnehmer. Und die Schulranzen wurden von den Kindern unter Freudentränen in Empfang genommen. Die weiteren Stunden dienten dann schon der Vorbereitung für die nächste Fahrt mit Gesprächen mit den Ansprechpartnern. Denn Anfang Dezember reist Wagner zu einer Weihnachtsfeier mit Kindern nach Rumänien. Dann wird er aber allein unterwegs sein, erst den Zug bis Wien nehmen und dann mit dem Flugzeug weiterreisen. Er wird dort wieder gut 150 Kinder mit warmem Essen bewirten wie auch mit kleinen Paketen mit Süßigkeiten beschenken.
Nach der glücklichen Heimkehr nach fast 3000 Kilometern, dankte Wagner seinen Mithelfern wie auch seinem Dolmetscher Marius Zamfirescu für die Unterstützung.
von Alfons Sagmeister
Fürstenzell. Die Pfarrgemeinde in Fürstenzell hilft seit vielen Jahren notleidenden Menschen in Rumänien. Von ihrer jüngsten Hilfsfahrt sind Mesner Georg Wagner, sein Dolmetscher Marius Zamfirescu, Pfarrer Christian Böck und Kirchenpfleger Sebastian Hirschenauer nun wieder heim gekommen.
Für den Mesner war es heuer schon die dritte Fahrt. Wie viele es seit fast 25 Jahren sind, als er zum ersten Mal dorthin fuhr, weiß er nicht mehr. Aber im kommenden Jahr kann er das 25. Jubiläum begehen. Angeregt zu seinen Hilfsaktionen wurde er von Marius Zamfirescu, der damals in Fürstenzell arbeitete und ihm von den Nöten in seiner Heimat berichtete. Aus der ersten Fahrt in Dörfer nahe Ploesti wurden dann viele weitere. Es drängte Georg Wagner einfach zu helfen – auch wenn er nun feststellen muss, dass sich kaum etwas zum Besseren gewandelt hat.
Die Arbeitslosigkeit ist nach wie vor groß, viele Familien und vor allem alte Leute und Kranke müssen am Existenzminimum leben, oft in armseligen Unterkünften, die mehr an einen Stall als an Wohnhäuser erinnern. Die Leute in den Dörfern warten schon immer auf ihn, erzählt Georg Wagner. Wie ein Lauffeuer verbreite sich die Nachricht seiner Ankunft. Bald ist der Fürstenzeller umringt von einer Traube von Leuten, die hoffen, etwas von den Lebensmittelpaketen, die er mitbringt, zu bekommen, dazu Kleider, Schuhe, warme Sachen. Der Ablauf seiner Rumänientage sei so nahezu festgeschrieben. Nach der Ankunft kauft er von Spendengeldern haltbare Lebensmittel im Wert von über 2000 Euro in den Supermärkten. Dann besucht er die ärmsten Familien, die ihm bekannt sind, Rentner und kranke Senioren.
Diesmal stand außerdem die Weihnachtsfeier mit Kindern und Eltern bei den italienischen Ordenschwestern in Ploesti an. Für die gab es Wiener mit Semmeln, Getränke, für die Kinder Orangen und Schokolade. Aus den Koffern, die sie mitgebracht hatten, konnten die Helfer warme Wintersachen verteilen, die zu Hause eine Reihe von Frauen für die Fahrten des Mesners fleißig stricken.
Georg Wagner hatte auf seiner letzten Reise schon Kontakte mit orthodoxen Ordensfrauen aufgenommen. Und so stand diesmal ein bisher einmaliges Projekt an: Man fuhr ins nahe Ploesti, wo sich eine Initiativgruppe von Bewohnern für ein Unterstützungsprojekt für arme Leute zusammengetan hatte. Der zuständige Beauftragte nahm die Spende von 500 Euro aus Fürstenzell dankbar entgegen. Und Georg Wagner will diese Initiative auch künftig finanziell unterstützen. − as
von Alfons Sagmeister
Fürstenzell. Im alten Bauhof des Marktes Fürstenzell, in einem der früheren Klostergebäude, hat Pfarrmesner Georg Wagner seine Sammelstelle für Hilfsgüter für Rumänien eingerichtet. Diese ist jeden Dienstag jeweils von 9.15 bis 10 Uhr geöffnet. Vor allem Textilien sind es, die den Lagerraum füllen.
Wagner ist immer wieder damit beschäftigt auszusortieren. Denn des Öfteren werden ihm Sachen gebracht, die in den Reißwolf gehören. So hat ihm jüngst auch einer in einem verschnürten Paket deutsche Zeitschriften vor die Tür gelegt. Neben Kleidung bringt Wagner auch andere Güter nach Rumänien wie medizinische Geräte, Rollstühle und Medikamente. Mit gespendetem Geld kauft er vor Ort in Rumänien Lebensmittel ein.
Derzeit bereitet Wagner die nächste Fahrt vor, an Ostern will er aufbrechen. Er hat dafür auch wieder Begleiter gefunden, die mit ihren Transportern weitere Güter nach Rumänien bringen können. Neben katholischen Ordensschwestern gehören neuerdings auch orthodoxe Ordensfrauen und eine Initiativgruppe aus der orthodoxen Gemeinde, die ebenfalls Arme betreuen und sehr dankbar sind für diese Hilfen, zu den Empfängern. Weiterhin gehören arme Familien, kranke Senioren und Rentner in zwei Dörfern nahe Ploesti zum Kreis derer, die er aufsucht. Dort wird er neben den Kleidern, Schuhen und Lebensmitteln auch wieder mit Geldspenden in besonders dringenden Fällen aushelfen.
Die Ausstellungstafel entstammt der Wanderausstellung "Tolle Typen heute", die ausgeliehen werden kann. Weitere Informationen siehe Wanderausstellung
von Alfons Sagmeister
Fürstenzell. Bevor Pfarrmesner Georg Wagner zu seiner nächsten Rumänienfahrt aufbricht, zeigte er nun im Pfarrsaal einen Film über seine letzten Hilfsfahrten dorthin. Abstand und Maske waren selbstverständlich, Diese Fahrten unternimmt er nun seit fast 30 Jahren, seit er Anfang der 90er Jahre zum ersten Mal eine Reise dorthin machte. Angeregt wurde er durch die Schilderungen von Marius Zamfirescu, einem nach Fürstenzell gekommenen, arbeitsuchenden jungen Rumänen über die so große Notlage in seiner Heimat. Seit der Zeit bringt er seine Lieferungen mit Kleidung, Wäsche, Lebensmittel in drei Dörfer nördlich von Ploesti, bedenkt in dieser Stadt in der Armenhilfe tätige katholische wie orthodoxe Ordensschwestern und Priester mit Geldspenden der Heimat.
Denn, das musste er und muss es noch heute erleben, wenn es Rumänien in den letzten Jahren einen Fortschritt gegeben hat, an den drei von ihm besuchten Dörfern ist er vorbeigegangen. Die Arbeitslosigkeit ist groß, die Männer und Familienväter sind meist ohne geregelte Arbeit, müssen sich mit Gelegenheitsarbeiten durchschlagen. Und dass das Sozialsystem des Landes die Alten und Kranken vergessen zu haben scheint, wird ihm jedes Mal drastisch vor Augen geführt.
Seine Eindrücke hat er filmisch dokumentiert. So konnte er im Pfarrsaal den Besuchern einen Eindruck dessen vermitteln, was er jedes Mal vorfindet, wenn er ältere Menschen in ihren Behausungen, oft nur bessere Verschläge, besucht. Ihnen bringt er Lebensmittel, die er aus Spenden der Heimat kauft, kann ihnen aber auch Geld geben. Nicht besser dran sind kinderreiche Familien. Hier kann er mit Geld helfen, damit sie sich Baumaterial zur Verbesserung ihrer Wohnverhältnisse kaufen können. Erschütternde Bilder, die beim Publikum sichtlich Eindruck hinterließen.
Wenn er mit seinen Helfern und Kombis voller Kleidung und Wäsche ankommt, gibt es immer einen regelrechten Volksauflauf. Die Kleidung und Wäsche, die er und seine jeweiligen Helfer verteilen, ist wohl gebraucht, aber noch sehr gut, manchmal sogar fabrikneu, für die Empfänger. Und bei Wagner wie seinen Begleitern sind es die ungläubigen Augen der Kinder, die ihnen in Erinnerung bleiben, wenn diese Schokolade bekommen oder Mützen und Schuhe, aber auch Spielzeug, Hefte und Stifte für die Schule oder sogar einen Schulranzen. Seit längeren können sie mit den Spenden auch größere Mengen Lebensmittel im Supermarkt kaufen, in Tüten verpacken lassen, um sie draußen zu verteilen.
Und mit Hans Karlstetter, der war schon 1997 zum ersten Mal dabei, Pfarrer Christian Böck, auch schon mehrmals mit ihm unten wie Josef Fürst oder 3. Bürgermeister Michael Gruber konnten anschließend einige seiner Assistenten ihre Erfahrungen und Eindrücke wiedergeben. Wenn alles klappt, haben Wagner, Böck und Zamfirescu als sein unentbehrlicher Dolmetscher vor, am Montag, 6. Dezember, nach Rumänien aufzubrechen, um wieder mit armen Kindern Weihnachten zu feiern, ihnen ein warmes Essen zu bieten und sie zu beschenken.
PNP 95/25.4.2026, 41
Bernhard Brunner
In der rumänischen Stadt Ploiesti, nur eine knappe Autostunde nördlich von Bukarest, kennen die Menschen Georg Wagner aus Fürstenzell (Landkreis Passau). Seit über 30 Jahren organisiert der Mesner Hilfstransporte, um den Armen in den Elendsvierteln der Stadt Essen, Kleidung und sogar medizinisches Gerät zukommen zu lassen. Auf seiner jüngsten Tour hat ihn die PNP begleitet.
Das orthodoxe Ostern feiern Angehörige dieser Konfession eine Woche nach dem katholischen Fest der Auferstehung Jesu Christi, so auch in Rumänien. Nicht wenige Mitmenschen in den Armutsvierteln rund um die knapp über 180 000 Einwohner zählende Stadt Ploiesti, nur eine knappe Autostunde nördlich von Bukarest, hätten wohl kaum etwas Essbares zu dem großen Fest auf den Tisch bringen können, wären da nicht der Fürstenzeller Mesner Georg Wagner und sein Team mit aus Spenden finanzierten Lebensmitteln an der Straßenkreuzung ums Eck aufgetaucht. „Gott schütze Euch und Eure Familien“, sagte eine Frau in zerlumpter Kleidung zu den Besuchern aus dem niederbayerischen Klosterdorf, verbeugte und bekreuzigte sich.
Wiedersehen mit Cristina – eine alleinerziehende Mutter mit neun Kindern
Aus den Bedürftigen, die in primitivsten Zuständen – teils in verfallenen Häuschen mit Löchern in den Dächern oder gar in selbst zusammengenagelten Wellblech-Hütten auf vermüllten Grundstücken – ihr Dasein fristen, sticht die schlanke Cristina heraus. Sie ist alleinerziehende Mutter von acht Söhnen und einer Tochter, weiß oft nicht, wovon und wie sie ihre große Kinderschar ernähren soll, von ihrem Mann und Kindsvater im Stich gelassen. Lange Zeit hatte die Frau mit dem Nachwuchs bei der deutschen Ordensschwester Maria Unterschlupf gefunden, während mit Spendengeldern aus Niederbayern ihre einfache Behausung wieder einigermaßen bewohnbar gemacht worden war, wie Georg Wagner, den alle nur „Schosi“ nennen, kopfschüttelnd erzählt. Aus unzähligen privat organisierten Hilfstransporten, 1994 erstmals und seither meist dreimal pro Jahr durchgeführt, weiß der Mesner, wo die Not am größten ist.
Losgegangen ist alles durch Wagners Kontakt mit dem aus Ploiesti stammenden Marius Zamfirescu, der nach dem Zusammenbruch des Schreckensregimes unter Diktator Nicolae Ceausescu 1989 und nach dem Fall des Eisernen Vorhangs nach Deutschland gegangen war, um hier eine Perspektive für ein wirtschaftlich stabiles Leben in Freiheit zu finden. Wagner lernte den jungen Mann durch Zufall kennen und begleitete ihn auf einer Fahrt zurück in dessen rumänische Heimat. Dort war der Fürstenzeller erschüttert angesichts der großen Not vor allem in den Randbezirken der Städte und in den Dörfern, die häufig Barackenvierteln gleichen. Wagner fackelte nicht lange und beschloss spontan, nach der Rückkehr aus Rumänien Spendenaktionen anzukurbeln und regelmäßig mit gebrauchter Kleidung, aber auch mit Geld über die Karpaten in die Elendszentren zu fahren.
„Ich habe das Zählen aufgehört“, antwortet „Schosi“ auf die Frage, wie oft er schon – überwiegend im Konvoi mit mehreren Lieferwagen – Ploiesti angesteuert hat. Immer mit dabei ist der inzwischen seit vielen Jahren in Fürstenzell lebende und arbeitende Marius, der vor allem stets die Rolle des Dolmetschers übernehmen muss. Nach Rücksprache einst mit der bereits erwähnten Schwester Maria, aber auch früher mit einem Pfarrer, seit Jahren mit Nonnen aus dem orthodoxen Kloster Zamfira vor den Toren der Stadt mit täglicher Armenspeisung, aber auch mit italienischen Ordensschwestern und mit den Leitern regionaler Waisenhäuser werden mit den bis unters Dach vollbepackten Fahrzeugen einzelne ausgewählte Ziele angesteuert – so auch im April dieses Jahres mit insgesamt mehrere Tonnen schweren Altkleidersäcken.
Mit 1600 Euro Bargeld-Spenden geht es erstmal in den Supermarkt
Zudem kaufen Wagner und seine ehrenamtlichen Helfer in Supermärkten vor Ort haltbare Lebensmittel, diesmal für eine Spendensumme von 1600 Euro, und verteilen sie direkt an Bedürftige vor deren Behausungen. Es ist nahezu unbeschreiblich, wie sich die trotz niedriger Temperaturen bei frischem Wind barfuß in offenen Sandalen herbeigeeilten Kinder über Süßigkeiten wie Schokoladen-Schaumküsse freuen, aber auch über Kleidungsstücke wie Sweatshirts oder bequeme Schlapperhosen, teils neuwertig und offensichtlich nur sehr wenig getragen. Schuhe werden sofort probiert, Pullover aus den Plastiksäcken gezogen und übergestreift. Das Hallo ist groß, die Mädchen und Buben werden mit dem Dankesagen kaum fertig und laufen glücklich mit den Spenden unter den Armen in Richtung ihrer maroden Elternhäuser.
Dank Beziehungen zu karitativen Schaltstellen in Ploiesti – allen voran der Arzt Dr. Cristian Vintilescu, Chef des medizinischen Zentrums MediUrg und Koordinator des Arbeiter- und Samariterbundes (ASB) von Rumänien – bekam die Gruppe aus Fürstenzell, neben Mesner Wagner bestehend aus Marius Zamfirecu, Josef Asen, Josef Fürst und Dr. Irmgard Stark, drei ASB-Kräfte zur Seite gestellt, um nach der knapp 1400 Kilometer langen Anreise das eng getaktete Pensum in vier Tagen zu bewältigen. Drei Fahrzeuge wurden eingesetzt, darunter ein von der Firma Mörtlbauer Baumaschinen aus Aspertsham kostenlos zur Verfügung gestellter Lieferwagen und ein bei einem Kfz-Verleih in Schärding angemieteter Sprinter.
Die fromme Bitte einer Spendenempfängerin fand Gehör, denn alle Beteiligten sind wohlbehalten nach Fürstenzell zurückgekehrt. Jetzt gilt das Motto „Nach dem Hilfstransport ist vor dem Hilfstransport“. Spenden – monetär oder in Form von gebrauchter Bekleidung sowie Arzneimittel – sind jederzeit willkommen, denn Georg Wagner plant in seinen Gedanken bereits die nächste Rumänien-Tour, voraussichtlich im Sommer. Der inzwischen 82-Jährige wollte schon aufhören. Doch Ermutigungen spendenwilliger Fürstenzeller und die vor Dankbarkeit strahlenden Augen der Bedürftigen in Rumänien haben den unermüdlichen Helfer umdenken lassen. So nimmt der „Schosi“ weiter an jedem Dienstag zwischen 9.15 und 10 Uhr Kleiderspenden in den kostenlos vom Markt Fürstenzell bereitgestellten Räumen im ehemaligen Bauhof an der Bahnhofstraße entgegen.
„Sie haben wieder einige Menschen in und um Ploiesti glücklich gemacht und dafür gesorgt, dass sie ein schönes Osterfest ohne Hunger feiern können“, bekundete Dr. Vintilescu bei einem Treffen gegenüber der Hilfsdelegation. Vor allem Georg Wagner gegenüber zeigte er sich zu Dank verpflichtet, hat er doch in der Vergangenheit Krankenbetten, Matratzen, Nachttischchen, Krücken, Rollstühle und andere in der Region rund um Passau ausgesonderte Klinik-Einrichtungsgegenstände organisiert.
1. Lest die verschiedenen Texte über Georg Wagner genau durch.
2. Welche Beweggründe gibt er für die Rumänienhilfe an? Fallen Euch weitere Gründe ein, weshalb man sich sozial engagieren sollte? Welche Emotionen löst die Hilfe womöglich sowohl auf der Seite des Helfers als auch auf der Seite der Kinder in Rumänien aus?
3. Gibt es in Eurem Umkreis Hilfsprojekte? Wenn ja, welche sind dies? Erkundigt Euch dazu im Internet.
4. Gestaltet Plakate, in denen Ihr einen Überblick über die Tätigkeit und die daraus resultierenden Ehrungen Georg Wagners gebt?
5. Verfasst selbst eine Ehrenurkunde für Herrn Wagner, in der Ihr Eure Wertschätzung zum Ausdruck bringt.
6. Welche Fragen würdet Ihr Herrn Georg Wagner stellen, wenn Ihr Ihm begegnen würdet? (evtl. ist es sogar möglich, Ihn in eine Unterrichtsstunde einzuladen)