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Universität Passau feiert 35 Jahre Kooperation Bayern – Québec

Seit 1989 arbeitet der Freistaat Bayern mit der kanadischen Provinz Québec in den Bereichen Wissenschaft, Technologie, Wirtschaft, Politik, Bildung und Kultur eng zusammen – ein Musterbeispiel für interkulturelle und synergetische Kooperation. Mit dem Ziel, diese Kooperation auch an der Universität Passau zu leben, findet am 17. Mai 2024 (9.00 bis 18.30 im ITZ, Raum 017 und Foyer) zum zweiten Mal das Québec-Bayern Forum unter dem Thema „Interkulturen und Immigration in Bildung und Beruf" statt. Interessierte sowie Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich dazu eingeladen.

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„Der Umgang mit Diversität ist an einer international ausgerichteten Universität wie Passau von großer Wichtigkeit. Durch dieses Forum, das durch die langjährige Kooperation zwischen Quebec und dem Lehrstuhl für Interkulturelle Kommunikation entstanden ist, können wir alle viel lernen“, sagt die Vizepräsidentin für Internationalisierung und Diversity, Prof. Dr. Christina Hansen.

„Wir freuen uns schon sehr auf dieses Event und möchten – wie im letzten Jahr – möglichst viele Perspektiven, Ideen und Zielgruppen zusammenbringen und in Dialog treten lassen. Die wichtigen gesellschaftlichen Themen von Bildung, Immigration und Integration wollen wir aus einem interkulturellen Blickwinkel besprechen und gestalten“, so Prof. Dr. Christoph Barmeyer, Initiator des Veranstaltungsformats.

„Wie wichtig Brücken sind, wissen wir in der Dreiflüssestadt Passau ganz besonders gut. Mit dem Québec-Bayern Forum wollen wir eine Brücke zwischen Gesellschaft und Forschung sowie zwischen Bayern und Québec bauen – und so Québec nach Passau bringen“, sagt Marina Ortrud Hertrampf, Prodekanin für Internationalisierung der Geistes- und Kulturwissenschaftlichen Fakultät. 

Das Thema „Interkulturen und Immigration in Bildung und Beruf“ hat Prof. Dr. Christoph Barmeyer, Inhaber des Lehrstuhls für Interkulturelle Kommunikation und Initiator des Veranstaltungsformats, das Forschung und angewandte Praxis mit Menschen aus Québec und Bayern in Dialog bringt, zusammen mit Prof. Dr. Marina Ortrud Hertrampf (Professur für Romanische Literatur- und Kulturwissenschaft) und Prof. Dr. Christina Hansen (Lehrstuhl für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Diversitätsforschung und Bildungsräume der Mittleren Kindheit) entwickelt. Mit der Fokussierung auf Migration und Interkulturalität einerseits und dementsprechend notwendiger Ansätze in der schulischen und beruflichen Bildung andererseits wird dem Potenzial von Zuwanderung und der Gewinnung von Fachkräften Rechnung getragen. 

Im Gegensatz zu Deutschland und vielen Teilen Europas wird in Québec, das sich nicht erst seit der Jahrtausendwende explizit als Einwanderungsland versteht, kulturelle Vielfalt und Interkulturalität interessanterweise mehrheitlich und institutionell als Chance begriffen. Dies hat zur Folge, dass der Umgang mit Zuwanderung und vor allem mit gesellschaftlicher Integration ein völlig anderer ist und Interkulturalität und Diversität hier als Stärke verstanden und in Bildung und Beruf produktiv genutzt werden. Just dieser Ansatz der konstruktiven Interkulturalität soll im Fokus des reziproken, interaktiven interkulturellen Austauschs stehen. Neben diesem Dialog sollen ferner Möglichkeiten der Entwicklung von Good Practices in unterschiedlichen Bereichen von Bildung und Beruf eröffnet werden. Durch die Begegnung von Personen aus Québec und Bayern mit unterschiedlichen Zielgruppen aus Hochschulen, Unternehmen, Forschung, öffentlichen Einrichtungen und Bildung soll die Vernetzung von Forschung und Praxis in einem interdisziplinären und transkulturellen Rahmen gefördert und ausgebaut werden.

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